Erfolgreiche Ideenfindung für Vreden beim Grünen Forum



Der Einladung zum Grünen Forum waren 20 Interessierte gefolgt, Mitglieder des Ortsverbandes der Grünen, aber auch genauso viele interessierte Gäste. Nach der Begrüßung durch die Vorsitzende des Ortsverbandes, Sandra Lentfort, nahmen alle Anwesenden die Gelegenheit wahr, Themen zu nennen, die ihnen für die Zukunft Vredens wichtig schienen. Dabei stellte sich heraus, dass die meisten Anwesenden sich für Natur und Umwelt, die Mobilität und Soziales wie z.B. die Inklusion Behinderter, aber auch die Integration der in Vreden lebenden Flüchtlinge interessierten. Angeregt wurden außerdem eine kommunale Strategie zum Erhalt der Biodiversität und die Förderung regionaler Produkte. Die Gruppe zum Thema Mobilität forderte das Radfahren attraktiver zu machen, indem die Bedingungen für Radfahrer auch durch intelligente Ampelschaltungen verbessert würden und es eine verbesserte Busanbindung gebe. Nach intensiven Diskussionen der einzelnen Themen-Gruppen versprach die Moderatorin des Abends, Gertrud Welper, dass man weiter in Kontakt bleiben und gemeinsam an der Umsetzung der Ideen arbeiten wolle. Auch weitere Interessenten seien dabei herzlich willkommen.

An den Rändern der Welt

...ein toller Vortrag über die letzten indigenen Völker der Welt, die fernab der Zivilisation wohnen und doch betroffen von ihren Folgen sind. Sei es Rodung der Tropischen Wälder, Steigen der Meere, Klimawandel, Plastikmüll... Cinema-Center Ahaus am 14.02.19 um 19:30 Uhr.

Gibt es auch wieder Ersatz??

Jetzt sind die letzten großen Alleebäume an der Winterswijker Straße gefällt. Es sieht schon befremdlich aus. Hoffentlich gibts hier bald eine Ersatzpflanzung!

Ölbach, wo bist du?



Am Freibad plätschert der Ölbach: nicht viel, aber immerhin. Einen Kilometer vorher bei Schwering in Doemern verschwindet der Bach im Nirgendwo. Steckt die SWG dahinter? Die Grünen fragen nach und erhalten interessante Informationen...

Plastik sparen...

Nach der tollen Auftaktveranstaltung zum Plastok sparen in Vreden gibt es jetzt eine Anlaufstelle im Netz: Plastik sparen Vreden. Hier sollen Tipps gesammelt, Erfahrungen ausgetauscht und weitere Aktionen vorgeschlagen bzw. geplant werden. Schauen Sie doch einfach mal vorbei.

Lokal handeln - Global denken

Andere Städte fördern Gründächer, Vreden pflastert die Straßen zu. So sollte man nicht in Zeiten des Klimawandels und des veränderten Stadtklimas nicht handeln. Der Sommer 2018 hat uns deutlich gezeigt, in welche Richtung sich unsere Welt entwickelt! deshalb stellt die Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN stellt folgenden Antrag:

Der Rat der Stadt Vreden beschließt:

Die Ausbauvariante Komplettpflasterung, wie in der Bau-, Planungs- und Umweltausschuss-Sitzung vom 13.09.2018 für die Beethoven Str. vorgestellt, wird in Zukunft nicht mehr zur Gestaltung verkehrsberuhigter Straßen angeboten.

Begründung:
Die Ausbauvariante Komplettpflasterung ist aus bauökologischer Sicht abzulehnen.
Selbst minimale Anforderungen an Ökologische Standards werden nicht erfüllt,
Komplettversiegelung läuft den Zielen Versickerung, Klimaanpassung, Schaffung eines
angenehmen Stadtklimas und auch der Verlangsamung des Autoverkehrs in verkehrsberuhigten Bereichen diametral entgegen.

Auch auf Nachfrage im Ausschuss konnte die Stadtverwaltung keine fachlichen Gründe für diese Ausbauform nennen.

Obstnetz statt Plastiktüte

So spart man Plastik im Supermarkt beim Abwiegen: Obstnetz statt Plastiktüte!

Sehr beeindruckend

Die Wunder der Natur konnten der Ortsverband der Grünen zusammen mit 15 weiteren Gästen im Gasometer in Oberhausen bestaunen. Die eindrucksvollen Fotografien und Filmaufnahmen zeigten die Lebenswelten der Tiefsee, der tropischen Regenwälder und der Wälder des amerikanischen Nordens, vom Mammutbaum bis zur mikroskopisch kleinsten Pflanze, vom Werden des Menschen bis zum Hecht, der einem Alligator ins Maul springt. Als besonders beeindruckend empfanden alle Mitreisenden die Projektionen auf einen 20 Meter breiten Erdball, der an der Kuppel des Gasometers

Gertrud Welper mottet ihr Auto ein

Gertrud Welper macht ernst bei der Aktion „Stadtradeln“: Sie verzichtet 21 Tage lang komplett aufs Auto. Auf ihr eigenes, aber auch auf andere – neben dem Fahrrad sind für sie nur noch Bus und Zug erlaubt, wenn sie weitere Strecken zurücklegen will. So sind die Bedingungen für den Status als „Stadtradel-Star“.
Am Donnerstag fuhr sie mit dem Auto vor und mottete es unter den Augen von Bürgermeister Dr. Christoph Holtwisch und Stefan Gehrmann von der Stadt Vreden unter einer Vollgarage ein. Ebenfalls symbolisch tauschte sie ihren Autoschlüssel mit dem Bürgermeister gegen einen Fahrradcomputer zum Erfassen der in Kürze zu radelnden Kilometer ein. Als „Stadtradel-Star“ komplett aufs Rad umzusteigen, habe sie erst vor kurzem beschlossen, so Gertrud Welper. „Wege nach Münster oder Borken komplett mit Rad und Bus zu bewältigen, ist sicherlich noch einmal eine besondere Herausforderung. Und die nehme ich an!“, bekräftigte die grüne Ratsfrau aus Vreden.
Sie wird einmal wöchentlich im „Stadtradeln-Blog“ im Internet über ihre Erfahrungen berichten. Die bundesweite Aktion startet am 1. Mai. Aus dem Kreis Borken haben sich schon über 1000 Radler angemeldet – aus Ahaus, Bocholt, Borken, Gescher, Reken und Rhede und Vreden. Alle können für ihren Heimatort Kilometer sammeln. pd/ewa MZ vom 29.04.17



Anmelden kann man sich für diese Aktion unter Stadtradeln/Vreden

Die letzten großen Bäume

...an der Winterswijker ;-)) Straße sind der Kettensäge zum Opfer gefallen. Der Alleecharakter ist auf einige Jahrzehnte verloren.

Sand statt Asphalt

So sehen renaturierte Landwirtschaftswege aus... Hier ein Beispiel aus Wennewick.

Qualifizierte Beratung zuerst

In letzter Zeit sind in Vreden doch so einige Bäume kurzerhand gefällt worden, sei es im Stadtpark oder an der Ringstraße.
Die grüne Ratsfraktion hat deshalb einen Antrag an den Rat gestellt:



Städtische Laubbäume ab einem Stammumfang von 120 cm und Nadelbäume ab einem Stammumfang von 150 cm - gemessen in 100 cm über dem Erdboden - dürfen ohne Beschluss des Bau-, Planungs- und Umweltausschuss weder gefällt noch gekappt werden.
Als Begründung kurz folgende Punkte: Um den Vredener Baumbestand im Stadtgebiet besonders zu schützen, sollte eine qualifizierte Beratung im Umweltausschuss erfolgen. Bäume dienen der Sicherstellung der Leistungsfähigkeit des Naturhaushaltes. Sie sollen wegen ihrer Seltenheit, Eigenart und Schönheit sowie zur Belebung, Gliederung oder Pflege des Orts- und Landschaftsbildes erhalten und gepflegt werden. Außerdem dienen sie zur Verbesserung des Klimas im Siedlungsbereich

Vor 20 Jahren

...gepflanzt. So ist aus dem kleinen Bäumchen doch ein stattlicher Baum geworden. Hoffen wir mal, dass er die Baumaßnahmen heil übersteht!

Klimaschutz braucht alle

Es ist enorm, was wir für den Klimaschutz erreichen können, wenn jede und jeder Einzelne etwas beiträgt. Wir machen Schluss mit Stromfressern, CO2-Schleudern, Wärmeverschwendern! Schauen Sie sich die Tipps und Filme an und teilen Sie diese im Freundes- und Kollegenkreis sowie in der Familie. Zusammen ist es Klimaschutz.

Handlungskonzept Flächenverbrauch



 Sehr geehrter Herr Bürgermeister, die Fraktion Bündnis 90 / Die Grünen stellt folgenden Antrag:

 Die Stadt Vreden erstellt ein Handlungskonzept Flächenverbrauch.

Begründung: Im Zuge des vom Kreis Borken erarbeiteten Projekts Region in der Balance haben mehrere kreisangehörige Kommunen Handlungskonzepte zum Flächenverbrauch erstellt. Insbesondere der Generationenwechsel in älteren Baugebieten sollte von der Stadt Vreden aktiv begleitet werden. Durch diese Begleitung könnte der Flächenneuverbrauch und der Zubau von Infrastruktur gebremst werden.

 Mit freundlichen Grüßen, Gerd Welper, Fraktionsvorsitzender

„Verkehrskonzept soll helfen“ MZ vom 18.07.14

...Antwort auf den Artikel: In dem Artikel wird erwähnt, dass Vreden ein Verkehrskonzept fehle. Dabei wird aber nur immer an Autoverkehr und fehlende Parkplätze gedacht und nicht wie die Innenstadt für Fußgänger und Radfahrer attraktiver gemacht werden könnte. Übrigens haben schon mehrere Planer festgestellt, dass es in der Vredener Innenstadt genügend Parkplätze gibt, die ein Erreichen der Geschäfte in kurzem Abstand ermöglichen. Wissenschaftlich festgestellt wurde, dass Menschen Fußwege gefühlt zu lang einschätzen. Dabei hilft ein kleiner Exkurs zu Karl von Frisch (nachzuhören bei: http://fahrrad.io, Podcast Nr. 45, ab 17:54 min). In dem Zusammenhang sollte auch mal über Parkraumbewirtschaftung nachgedacht werden, um das Dauerbelegen der Innenstadt-Parkplätze durch die Angestellten zu verhindern. Im Übrigen geht der Trend in Städten dahin Autos aus der Innenstadt herauszuhalten.Wir sollten eher die Fahrradfreundlichkeit unserer Stadt fördern. Was fehlt ist ein sinnvolles Radwegekonzept, in dem z.B. festgelegt wird in welcher Reihenfolge Radwege repariert werden (Katastrophe sind die Radwege zum Industriegebiet und an der Oldenkotter Straße). So könnte Vreden auch für Besucher/innen von außen attraktiver werden. Vorstellen könnten wir uns auch Fahrradstraßen, um Schüler/innen deren Sicherheit auf dem tagtäglichen Schulweg zu garantieren. Was fehlt, ist auch ein Konzept wie wir unsere Innenstadt attraktiver machen können, - nicht indem wir versuchen große Markenfirmen nach Vreden zu locken, was von diesen seit Jahren abgelehnt wird. Was finden wir denn so toll, wenn wir in die kleinen niederländischen Nachbarorte kommen?: u. A. viele kleine Läden, die Außergewöhnliches anbieten. Wir Vredener/innen haben es auch selbst in der Hand: Mal wieder in der Innenstadt einkaufen, anstatt alles übers Internet zu bestellen. Recht geben wollen wir Markus Thesing bei seinem Einwand, dass bessere Orientierungsmöglichkeiten für Sehenswürdigkeiten und Geschäfte notwendig sind. Das ließe sich leicht durch dementsprechende Beschilderung bewerkstelligen. Warum vermarkten wir nicht noch besser das, was Vreden schon jetzt liebens- und lebenswert macht: Vreden als Rad-, Natur- und Kulturstadt. Für die/den gesuchte/n City-Manager/in gibt es auf jeden Fall einiges zu tun. Helma & Uli Benke

Vreden im Jahr 2020

Wie entwickelt sich unsere Stadt? Was fällt Ihnen dazu ein? Welche Ideen haben SIE ?? Schreiben sie uns.

Der Druck auf die Fläche muss weg

VREDEN Die Diskussion hatte es in sich: Auf der einen Seite Bärbel Höhn und die Grünen mit ihrer Forderung nach einer neuen Landwirtschaftspolitik, auf der anderen heimische Landwirte, die keine Alternative zur Aufstockung ihrer Tierbestände oder zum "Füttern" ihrer Biogasanlagen mit Mais sehen. Und doch: In das gegensätzliche Schwarz und Weiß mischten sich Grautöne. Einige Landwirte nickten bei der Podiumsdiskussion am Dienstagabend im Saal Meyerink, als Höhn sagte: "Massentierhaltung gehört nicht in den Außenbereich." Vor zwölf Jahren, als sie erste grüne Landwirtschaftsministerin war und auch schon in Vreden mit Landwirten diskutierte - damals über Naturschutz - wäre Zustimmung undenkbar gewesen, blickte Höhn zurück. "So unrecht hatte sie gar nicht", höre sie heute aber dann und wann sogar aus der Landwirtschaft. Genügend Gegenwind für eine lebhafte Diskussion gab es dennoch in Vreden.Auch viele heimische Landwirte sind nicht unbedingt Fans der riesigen Stallanlagen - oft noch in Lohnmästerei betrieben. Für Höhn steht fest: Die Probleme, die die Niederlande und das Land Niedersachsen schon jetzt hätten, würden mit der aktuellen Politik heraufbeschworen. "Solchen Investitionen würden wir Knüppel zwischen die Beine werfen", machte sie die Haltung der Grünen deutlich, als ein Vredener Landwirt seine Situation schilderte: Sein Sohn wolle unbedingt den Betrieb weiterführen. Der bestehende Hof sei zu klein. Nun müsse er "in die Feldflur", dort zwei Ställe für insgesamt mehr als 80 000 Hähnchen bauen - ob ihm das nun selbst passe oder nicht. Der Betrieb müsse doch wirtschaftlich arbeiten."Falsche Beratung" Höhn kritisierte, dass die Bauernverbände den Landwirten rate, solche Investitionen zu tätigen. Wer das nun tue, müsse später die Konsequenzen tragen, warnte sie. Denn für sie stehe mit Blick in die Nachbarländer fest, dass es so nicht weitergehe. Aber auch die Landwirte vor Ort wüssten ja darum, meinte sie: Der Druck auf die Fläche, die hohen Pachtpreise - es sei höchste Zeit für eine flächengebundene Tierhaltung und eine Änderung der Gülleverordnung - und überhaupt für mehr Regionalität bei der Vermarktung und für mehr Transparenz. Für eine solche neue Politik sahen viele der anwesenden Landwirte aber keine Chance: "Das ist doch alles total überdreht hier. Es gibt kein Patentrezept, und kein Zurück", war sich ein "kleiner Landwirt" aus Stadtlohn mit Blick auf die knappe Fläche sicher. Er gab den Grünen eine Mitschuld an der Misere - Stichwort Biogasanlagen. Diese seien zu sehr gefördert worden. "Ich stehe zu meinen Fehlern, aber das war die Große Koalition", reichte die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen im Bundestag die Kritik weiter: "Den Gülle-Bonus auf alte Anlagen da drauf zu schlagen, war ein schwerer Fehler." Etwa 2004 sei klar geworden, dass der "Nawaro-Bonus" Probleme mache - das hätte revidiert werden müssen. "Die blöde Kombi Gülle-Mais hätten wir nie gemacht", betonte Höhn. "Wird schwierig" Der Druck auf die Fläche mache vor allem den kleinen Bauern zu schaffen. Ein Wandel, wie ihn die Grünen anstreben, würde im Kreis Borken sicher schwieriger als anderswo im Süden von NRW. Mit Blick auf die vorgebrachten Alternativen blieben die Landwirte aber skeptisch: "Mit Regionalität werden Sie die Leute hier nicht in Lohn und Brot halten", brachte es einer auf den Punkt. Münsterlandzeitung vom 27.03.2013 Von Anne Winter-Weckenbrock

Bärbel Höhn kommt

...noch etwas größer? Einfach ins Bild klicken!

Gegen Gasbohren

Kein Gasbohren im Kreis Borken!

Laga 2017



Die geplante LAGA 2017 in Vreden schafft mit Ihren Schwerpunkten Bildung und Nachhaltigkeit eine Perspektive in der Stadtentwicklung für die nächsten Jahrzehnte. Die vorgesehenen Investitionen der Stadt ziehen Fördermittel nach sich um diese sinnvolle Entwicklung zu unterstützen.

WWF: grün & umweltschonend

... das WWF-Format ist ein PDF, das man nicht ausdrucken kann. So einfach können unnötige Ausdrucke von Dokumenten vermieden, die Umwelt entlastet und Bäume gerettet werden. Mit Ihrer Hilfe. Bestimmen Sie selbst, was nicht ausgedruckt werden soll, und speichern Sie es im WWF-Format.



> mac software - die windows version folgt >

Licht aus! - Klimaschutz an!

...einfach mitmachen

Kein Kahlschlag

baumallee

Keinen Kahlschlag wird es an der Baumallee der Winterswijker Straße geben. Bei einem Ortstermin mit der Kreisverwaltung wurde das Pflegekonzept den Vredener Grünen vorgestellt: Nur einzelne kranke Bäume sollen sukzessive gefällt und durch Neuanpflanzungen ersetzt werden. Der Charakter der Allee bleibt in jedem Fall erhalten!

Ortstermin: Winterswijker Straße



Wegen der Baumfällarbeiten an der Winterswijker Straße gibt es am Donnerstag, 11.03.10, um 16:00 Uhr am Ortsausgang
der K24 Vreden Richtung NL, einen Ortstermin mit der Kreisverwaltung. Treffpunkt ist an der Kreuzung Winterswijker Straße / Umgehungsstraße.

ZZ7646976A

Polarbären können nicht fliegen...



> dumme flugzeuge >

Klimaschutz

...schon mal was von CarrotMob gehört? Tolle idee, so könnte es was werden mit dem Klimaschutz!

How Organized Consumer Purchasing Can Change Business from carrotmob on Vimeo.

Gipfel der Schande

Der UN-Klimagipfel in Kopenhagen, der sich auf ein Abkommen zur drastischen Reduzierung von CO2 einigen sollte, ist gescheitert. Claudia Roth bringt nun ein europaweites Bürgerbegehren ins Spiel, das die EU zu verbindlichem Klimaschutz zwingen soll...

Kopenhagen 2009



Was hätte besser laufen können?
Das Ergebnis ist viel schlimmer als die schlimmsten Erwartungen. Ein Berg hat gekreist und eine Maus wurde geboren.
Schon in den letzten Tagen haben interne Verhandlungsführer sich äußerst pessimistisch geäußert und sich an die Verhandlungen in Den Haag erinnert gefühlt, die damals auch scheiterten.
Was hätte besser laufen können? In Kyoto war es Europa und die fortschrittlichen Schwellenländer, die den Prozeß auf den Weg gebracht haben. Diesmal hat es Europa versäumt, die Reduktion von 30% CO2 bis 2020 auf den Tisch zu legen. Am Donnerstag wäre ein guter Zeitpunkt gewesen. Die USA legten bei den langfristigen Finanzzusagen zu, die Japaner erhöhten ihre Finanzzusagen. Ein lange erwarteter Vorstoß der EU wäre angebracht gewesen. Das blieb sogar bis zum Schluß aus. Dabei soll nach internen Infos Polen und leider auch Deutschland mit Kanzlerin Merkel gemauert haben. Das Ergebnis ist fatal. Wenn es nicht einmal 110 Staatschefs schaffen, wer dann? Das ist ein Rückschlag für den Klimaschutz, den wir erst mittelfristig richtig begreifen werden. Keine Verbindlichkeit, keine konkreten Reduktionszusagen, bei Finanzzusagen Luftbuchungen. Europa war in der vergangenheit der Motor. Dieser Motor ist ausgefallen. So hat Europa am Ende China und den USA den Verhandlungsprozeß überlassen. Das war nicht hilfreich.
Die NGOs haben zu Recht das Ergebnis scharf kritisiert. ...Bärbel Höhn, 19.12.09

Hereinspaziert...

Schauen sie doch mal im KlimaZirkus vorbei:

ZZ0F3FDCBD

Vreden IST grün :-)

Haushaltsberatungen

Es wird dieses Jahr schwieriger werden einen"gesunden" Haushalt vorzulegen. Wir werden darauf achten nachhaltig zu wirtschaften, damit nicht folgende Generationen für die Fehler von heute zahlen müssen...

z.B.: Flächenmanagement, Energiesparen, Flugplatz...

Nachhaltigkeit? Wasn des?

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